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Kosten sparen und effizient arbeiten durch effektives Bildmanagement

Ein Artikel von

Finn Naujoks Art Direktion + Markenentwicklung

Themen

Bei der Zusammenarbeit von mehreren Abteilungen oder mit einer Agentur – sei es im Bereich Print, Online Marketing oder Webdesign – werden häufig bestehende Bilder und Daten ausgetauscht. Ein Unternehmen sollte vorab sein Bildermanagement optimieren und sich mit seiner Produktdarstellung (s. Blogartikel „5 Fragen, die Ihr Markenprofil schärfen“) und damit in der Gänze mit seinem Bilderpool auseinandersetzen. Wenn beispielsweise die Agentur bestimmte Bilder zur Weiterverarbeitung in einer bestimmten Qualität und einem festgelegten Format benötigt, beginnt häufig beim Kunden die unermüdliche Suche. Ein effektives und nachvollziehbares Bildermanagement kann hierbei helfen und kostbare Zeit bei der Suche sparen.

 Ein geordnetes Bildmanagement schafft Struktur und erleichtert die Zusammenarbeit mit Agenturen. 

Finn Naujoks Art Direktion

Hierauf sollte man beim Bildmanagement achten:

Bedingt durch unsere Arbeit im Online- sowie Offlinebereich haben wir uns dazu entschieden, Bilder für unsere Kunden zentral bei uns zu verwalten. Gerade bei den Neuerungen der Bildautomatisierung macht es Sinn, für Produkte auf einheitliche Daten zurückzugreifen und diese jederzeit abrufbereit zu verwalten. Auch im Handling der Daten macht ein strukturiertes Bildmanagement vieles einfacher. So benötige ich nicht nur unterschiedliche Formate für unterschiedliche Medien, sondern häufig auch andere Auflösungen, je nach Medium. Die unterschiedlichen Profile sind dabei noch garnicht berücksichtigt. Kurzum: jedes Projekt hat sein Bild, Bildausschnitt, Format und Profil, im Web kommt noch das Dateiformat hinzu.

Wer ein professionelles Bildmanagement betreiben will und seine „Bild-Daten“ zentral verwalten möchte, um so Kosten zu sparen und sein Marketing produktiver betreiben möchte, sollte seine Inhalte einmalig formatunabhängig (vollauflösend), medienneutral (bestmögliche Farbtiefe), zentral (NAS/Bildmanagement) und crossmedial bereitstellen.

Beim Anlegen von Produktbildern ist es besonders effektiv, die Anzahl der Dateien zunächst auf das Nötigste zu reduzieren und Sparten oder Produktgruppen in einzelne Dateien zusammenzufassen. Die Bilddaten werden hochauflösend angelegt und innerhalb der Datei in einzelne Gruppen zusammengefasst. Auch Composings¹ und Collagen lassen sich so schnell und effektiv erstellen. Der Grafiker kann nun in seiner täglichen Arbeit aus einem Fundus schöpfen, welcher einheitlich und übersichtlich zusammengestellt ist. Wer mit Smartobjekten² arbeitet, greift so immer auf die selben Bilder zu.

Bildanpassungen lassen sich automatisch aktualisieren:

Sollten Bild-/Produktanpassungen stattfinden (siehe auch Artikel „Produktdarstellung“) ist es möglich, dass sich auch in den Druckdaten bis hin zur Website Bilder nahezu automatisch aktualisieren. Damit erübrigt sich ein erneutes erstellen der Daten, die auf einem anderen Bild begründet sind.

Screenshot einer professionallen Ordnerstruktur zur Organisation von Bildern und Daten bei der Agentur Redeleit und Junker

Wer es schafft, möglichst mit zentralen Bilddaten zu arbeiten verhindert auch die Gefahr, dass sich falsche oder nicht aktuelle Bilddaten in die Arbeiten intern sowie extern mischen. So verwenden alle den gleichen Bildpool. Wer dazu mit unterschiedlichen Agenturen und freien Grafikern arbeitet, dem sei beispielsweise eine Synology (NAS) nahegelegt. So lassen sich Bildordner ähnlich einer Dropbox zur Verfügung stellen (sharing) oder auch gemeinsam nutzen (syncronisation). Bilder, die beispielsweise für eine Website in eigenen Formaten abgespeichert werden müssen, sollten auch dem Job zugeordnet werden.

Glossar:

Composing¹: Bilderzusammenstellung aus unterschiedlichen Motiven zu einem neuen Motiv.
Smartobjekt²: Bild-Daten, die lediglich als Verknüpfung eingebunden sind und so immer auf Originaldaten (weitere Datei) zurückgreifen.

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Über die Autoren

Finn Naujoks Art Direktion + Markenentwicklung

Finn ist in der Art Direktion bei Redeleit und Junker tätig mit Expertise in Markenentwicklung. Wenn ihr mehr über Finn und seine Arbeit bei Redeleit und Junker erfahren möchtet, nehmt gerne Kontakt mit uns auf und lernt unsere Agentur kennen!

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