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Social Media Kommunikation in Krisenzeiten

Agentur Redeleit und Junker Instagram-Feed auf iPhone Kommunikation in Krisenzeiten

Ein Tipp von

Lisa-Marie Kasten Online Marketing

Themen

Unsicherheit im Umgang mit Social Media

Was für uns vor einigen Wochen noch unvorstellbar war, ist aktuell die Realität. Corona bestimmt unseren Alltag, schränkt uns ein und stellt uns vor ganz neue Herausforderungen in Zeiten der Krise. Dabei gibt es einige Fronten, an denen wir kämpfen: beruflich, finanziell, gesellschaftlich und nicht zuletzt gesundheitlich.

Unsicherheiten existieren vor allem auch im Umgang mit Social Media. Aktuelle Kampagnen müssen angepasst oder sogar gestoppt werden, Redaktionspläne neu geplant und Budgets möglicherweise gekürzt werden. Wie kommuniziert man in der aktuellen Zeit richtig? Was kann ich meinen Fans und Followern an Inhalt bieten?

Eine Antwort auf das, was nun wichtig ist, wollen wir euch nun geben:

  1. Hört bloß nicht auf zu kommunizieren!
  2. Werdet proaktiv
  3. Passt eure Dienstleistungen/ Produkte an
  4. Probiert euch an neuen Formaten: Instagram Story & LIVE
  5. Zeigt etwas Positives

Krisenkommunikation: Social Media in Corona Zeiten

Im Folgenden haben wir wir euch 5 Punkte mit Ideen und Tipps für euer Unternehmen zusammengetragen. Am Ende erwartet euch unser kostenloses Whitepaper mit einer Checkliste, was ihr in der aktuellen Krisenzeit unbedingt überprüfen solltet.

1. Hört bloß nicht auf zu kommunizieren!

Es gilt: Egal was passiert – niemals aufhören zu kommunizieren! Vor allem in Krisensituationen ist es besonders wichtig, seine Kunden, Follower oder Facebook-Fans über die aktuelle Situation im Unternehmen zu informieren. Natürlich müssen bereits geplante Beiträge umgeplant oder erstmal in den Entwurfsstatus gestellt werden. Zudem muss der aktuelle Online-Auftritt überprüft werden (Eine Checkliste dazu findet ihr in unserem Whitepaper „Online-Kommunikation in Krisenzeiten“). Ein leises Verschwinden und Verstummen wird jedoch als negatives Zeichen gedeutet. Kunden werden verunsichert und fragen sich möglicherweise, ob es dem Unternehmen noch gut geht? Oder Produkte auch nach der Corona Krise noch gekauft werden können? Möglicherweise wollen diese euch auch unterstützen, aber wissen nicht wie?

Auch auf weitere Personengruppen kann die Kommunikation der aktuellen Situation einen Einfluss haben. Denkbar wäre, dass potenzielle Mitarbeiter sehen, wie kompetent und sicher mit der Situation umgegangen worden ist. So überträgt dieser das erfolgreiche Krisenmanagement möglicherweise auch auf interne Konflikte.

Vor allem vor dem Hintergrund, dass aktuell wieder mehr Menschen (und damit potenzielle Kunden und Mitarbeiter) aktiv auf Social Media sind, sollte die Kommunikation unbedingt als Chance wahrgenommen werden!

2. Werdet proaktiv

Nehmt den Kunden Arbeit ab. Eine reine Kommunikation beispielsweise über die situationsbedingten Schließung des Shops oder der Produktion auf der Website reicht oftmals nicht. Überlegt euch, auf wie viele Betriebe dies gerade zutrifft, in dem der Kunde jedoch etwas einkaufen möchte. Bietet deshalb eine einfache Lösung, sodass der Kunde sich nicht immer von sich aus informieren muss, indem er die Website oder das Profil auf Social Media aufruft.
Wie wäre es daher mit einer Möglichkeit, sich in einen Newsletter einzutragen, der den Kunden dann über eine Wiedereröffnung (mit exklusiven Angeboten) informiert?
So würdet ihr einerseits die Newsletter-Liste einfach mit Kontakten füllen und andererseits im persönlichen Postfach des Kunden landen – es war nie einfacher.

Informiert zudem über mögliche Probleme im Unternehmen. Die Lieferzeiten sind aktuell länger als gewohnt? Viele Kunden werden hierfür von sich aus Verständnis zeigen. Um jedoch eine negative Bewertung/Kommentar zu verhindern, informiert von euch aus darüber. Vorteil: Ihr werdet sicher Reaktionen von Kunden erhalten, was das Engagement erhöht!

3. Passt eure Dienstleistungen/Produkte an

Vermutlich kann euer Betrieb nicht in der Art und Weise weitergeführt werden, wie bisher. Deshalb ist es wichtig, eure aktuellen Dienstleistungen und Produkte der Situation anzupassen. Dies ist natürlich abhängig von eurer Branche. Dennoch möchten wir ein paar Anregungen geben:
Habt ihr schon einen Online Shop? Vor allem inhabergeführte, stationäre Läden weisen hier meist ein Defizit auf. Doch vor allem in der aktuellen Zeit kann ein Online Shop mit regionaler Auslieferung das Überleben sichern. Ein Beispiel aus unserer Region wäre der Bastelzubehör Art Creativ Lang. Das gesamte Sortiment schnell in den Shop zu bringen? Unmöglich! Also wurden kurzerhand 5 Osterbastel-Sets zusammengestellt, die die Kunden online erwerben können. Super Idee, um das Ostergeschäft noch nutzen zu können!

Oder ihr bietet Videochats an, um mit dem Kunden vor Ort einkaufen zu gehen? Eine virtuelle Führung durch den Laden sichert die Beratung durch einen Mitarbeiter und das gesamte Sortiment kann gezeigt und verkauft werden.

Weiterhin kann es vorteilhaft sein, Gutscheine zum Verkauf anzubieten. Dies sichert zunächst die Liquidität und kann schnell und einfach umgesetzt werden. Dazu benötigt ihr nicht mal unbedingt einen eigenen Shop – auch über Instagram oder Facebook können Gutscheine verkauft werden! Eine Anleitung dazu, haben wir euch in dem Blogartikel Gutscheine über Social Media verkaufen veranschaulicht.

Es gilt kreativ zu werden!

4. Probiert euch auch an neuen Formaten: Instagram Story & LIVE

Hand aufs Herz – wie häufig habt ihr euch schon an diese Art von Formaten getraut? Jetzt ist die beste Zeit sich auszuprobieren! Vor allem bei Stories & LIVE Videos schafft ihr eine persönliche Basis und habt die Möglichkeit, eine ganz andere Bindung zu euren Followern aufzubauen. Beantwortet beispielsweise Fragen in der Story, die euch im Vorfeld gestellt worden sind und stellt so einen Bezug zu eurem Unternehmen her. Oder ihr zeigt euren eingerichteten Home Office Platz & gebt Tipps? Unsere Story dazu könnt ihr auf Instagram finden! LIVE Videos könnt ihr auch zusammen mit Kollegen machen – dann fühlt man sich möglicherweise nicht so allein und im Vordergrund.

Versucht eure Follower in dieser Zeit zu unterhalten! Stars & Sternchen machen es vor: Coldplay-Sänger Chris Martin gab seinen Fans beispielsweise ein kleines Konzert live aus seiner Wohnung. Lena Gercke macht regelmäßig mit verschiedenen Fitness Coaches Sport in ihrem Wohnzimmer – zusammen mit über 5.000 Zuschauern.
Jetzt ist die passende Zeit, euch neuen Formaten zu widmen, Freunde und Bekannte zu aktivieren oder Kooperationen mit anderen Unternehmen zu starten. Wühlt euch durch die vielen verschiedenen Formate und Filter und teilt eure Ideen!

5. Zeigt etwas Positives

Aktuell gibt es so viele negative Nachrichten online zu finden. Abwechslung ist da eine Wohltat. Zudem halten sich eure Kunden zumeist an einem Ort auf (vor allem, wenn sie im Home Office arbeiten). Sehnsucht macht sich breit. Wenn ihr beispielsweise ein Hotel führt, könntet ihr eure Gäste an schönere Zeiten erinnern und Bilder posten, die die Umgebung zeigen. Gebt den Menschen Hoffnung, dass sich die Zeiten bald wieder ändern werden und es möglich sein wird, schöne Spaziergänge zu machen oder mit einem Kaffee und einem Stück Kuchen mit Freunden und der Familie auf der Terrasse zu sitzen.
So bleibt ihr auch für die nächste Urlaubsplanung im Gedächtnis!

Auch die Bohlsener Mühle gibt Hoffnung und zeigt auf Instagram ihre Mitarbeiter mit einer Botschaft: „Wir mahlen, Wir backen, Wir schütten, …, Wir machen euer Essen!“ Es geht also weiter mit kreativen Ideen und Vorsichtsmaßnahmen, damit es weiterhin Produkte für: „eure Speisekammer, eure Keksschublade und euer Küchenregal“ gibt!

Mit Social Media zum Erfolg!

Wenn ihr diese Regeln befolgt, euch ausprobiert und eure Follower, Kunden und Mitarbeiter regelmäßig über den aktuellen Stand informiert sowie zusätzlich für Freude und Abwechslung sorgt, werdet ihr Unsicherheiten abbauen können und möglicherweise sogar eure Umsätze durch Social Media steigern!

Doch auch wenn ihr keine der Empfehlungen umsetzen wollt, was auf jeden Fall zu tun ist, ist euren aktuellen Online-Auftritt zu überprüfen! Eine Checkliste gibt es in unserem kostenlosen Whitepaper „Überprüfung des eigenen Online-Auftritts in Krisensituationen“.

Whitepaper downloaden

Checkliste "Online-Kommunikation in Krisenzeiten" zum Download

Macht euch an die Umsetzung. Hilfreich dabei ist unsere Checkliste, die wir euch zum Download bereit gestellt haben. Viel Erfolg.

Titelbild PDF Whitepaper Checkliste zur Überprüfung der Online-Kommunikation in Krisen

Bei Fragen meldet euch gerne bei uns. Auch über Feedback freuen wir uns.

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Über die Autoren

Lisa-Marie Kasten Online Marketing

Lisa ist im Online Marketing bei Redeleit und Junker tätig mit Expertise in Suchmaschinenwerbung und Social Media. Wenn ihr mehr über Lisa und ihre Arbeit bei Redeleit und Junker erfahren möchtet, nehmt gerne Kontakt mit uns auf und lernt unsere Agentur kennen!