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Packaging Design Entwicklungen 2018/2019

Finn kontrolliert Packagingdesign Flaschenetiketten vor Druckfreigabe

Ein Bericht von

Finn Naujoks Art Direktion + Markenentwicklung

Themen

Das sind unsere fünf Packaging Design Trends für 2019

Was sich im vergangenen Jahr 2018 schon abgezeichnet hat und durch unterschiedlichste Berichterstattungen immer mehr in das Rampenlicht gerückt wird sind minimalistische Designs und plastikfreie Verpackungen. In diesem Artikel möchte ich mich zunächst auf Trends auf der Designseite fokussieren.

Lässt sich das Produkt gut fotografieren? 

Was Design angeht verschmelzen digitale Trends und Verpackungsgestaltung immer stärker. Dies hat sicherlich auch mit der Entwicklung der Marketingausgaben im letzten Jahr zu tun. Für immer mehr Produkte und Marken ist es relevant geworden, wie sich die Zielgruppe mit ihrem Produkt online zeigt. Die Frage lautet also: Wie kann sich das Produkt online inszenieren und passt es in die Welten der Einflussnehmer auf unterschiedlichsten Plattformen? Für uns galt schon 2018 beim Packagingdesign die Frage: „Kann ich damit zum Cornern gehen?“. Soviel Ironie in dem Satz steckt, soviel Wahrheit enthält er auch. Muss doch jeder Moment ein perfektes Bild produzieren können.

Packaging Design Trend 1: Flat Design

Was im Web bei Illustrationen und Icons schon den Zenit überschritten hat, ist nun im Packaging Design angekommen. Bei Verpackungen ist dieser Trend noch wesentlich komplexer und in ganzen Welten zu beobachten. Ein Stil der auch schon zur Mitte des 20. Jahrhunderts Erfolge feierte und in der Schweizer Typografie der 20er Jahre begründet liegt. 2018 hat sich die Marke „Lebensbaum“ innerhalb seiner Teesparte neu ausgerichtet und spielt mit illustrierten Welten. So geht es auch in 2019 zurück zum Posterdesign der 20er Jahre, welches uns in neue ästhetische Welten entführt.

Packaging Design Trend 2: Minimalismus

Der Konsument wird zugeschüttet mit Markenbotschaften, egal wo er sich aufhält. Deshalb sollten die Produktbenefits direkt erkenntlich sein. Differenzieren kann man sich zum Beispiel durch den erfolgreichen Einsatz von Typografie und Icons. Weniger ist hier mehr und je klarer, desto besser. Doch einfach meint hier nicht billig. Gut gestaltete Typografie und clevere Icons überzeugen den Konsumenten; hier gilt es mit so wenig wie möglich soviel wie nötig darzustellen. So hebt man sich von den immer komplexer werdenden Verpackungen ab und wird dem Trend der „purity“ gerecht: Wenig Zutaten und ohne Zusätze. Das Design dazu basiert auf klaren Farben und bedient sich auch dem Design-Trend „Colour-Blocking“.

Packaging Design Trend 3: Pastel ist back

Pastellfarbtöne und Aquarell kehren nach dem Modetrend 2018 auch im Packaging zurück und sind alles andere als nur der weiblichen Zielgruppe vorenthalten. Farben, die allenfalls in den letzten Jahren im Kosmetikregal zu finden waren, erhalten Einzug in alle Bereiche. Sie suggerieren Natürlichkeit, Reinheit und sanfte Anwendung und stellen einen Gegentrend zum Minimalismus und dem Flat Design dar, bzw. können dort unmittelbar anknüpfen.

Packaging Design Trend 4: Zutaten statt perfektem Teller (oder Napf)

Der perfekte Serviervorschlag ist so 2016! Heute geht es um Inhalt und Geschmack und das beeinflusst immer mehr das Packaging Design. Ein Trend, der sich in der Foodfotografie schon vor Jahren in den Kochbüchern der Großen abzeichnete. Schluß mit Traumwelten, was nicht heißt, dass es nicht gut aussehen darf, aber es soll realistisch sein und nicht eine Studiotraumwelt suggerieren. Und da es nicht immer wie beim Sternekoch aussieht, geht es um das was drin steckt, Gewürze und Zutaten. Das Produkt darf dabei gerne zu sehen sein.

Packaging Design Trend 5: Vintage

Ob in der Verpackung selbst, im gewählten Material oder im Design: Vintage ist allgegenwärtig. Vom Weckglas bis zur klassischen Einmachflasche, alles hat den Weg zurück ins Regal gefunden. Grund hierfür ist zum einen das Bewusstsein von Wertigkeit beim Konsumenten, aber auch die technische Entwicklung: So lassen sich heute viele Dinge, die zuvor vereinfacht werden mussten (Mehrwegsystem, Druckverfahren etc.) dank digitaler Entwicklung wieder individualisieren, ohne beispielsweise menschliche Ressourcen für das Sortieren von Pfandflaschen einzusetzen. Im Design sind es Typografien und Formen, die sich der ersten industriellen Revolution, also Ende des 19. Jahrhundert bedienten. Umfangreich und detaillierte Illustrationen runden das Bild ab.

Welche Packaging Design Entwicklungen findest du spannend?

Als Agentur für Kommunikationsdesign und Markenentwicklung unterstützen wir täglich Unternehmen bei der der Konzeption und Gestaltung von Verpackungen. Schau gerne in unseren Packaging Design Projekten vorbei oder vielleicht sogar persönlich bei uns in der Agentur. Wir freuen uns auch immer über Anregungen und Ergänzungen. Was hast du also im Packaging beobachtet?

Wenn du also Fragen zu diesem Artikel hast oder mit mir diskutieren willst sprich mich gerne an.

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Über die Autoren

Finn Naujoks Art Direktion + Markenentwicklung

Finn ist in der Art Direktion bei Redeleit und Junker tätig mit Expertise in Markenentwicklung. Wenn ihr mehr über Finn und seine Arbeit bei Redeleit und Junker erfahren möchtet, nehmt gerne Kontakt mit uns auf und lernt unsere Agentur kennen!

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