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Island – Part 2

Erstellt von

Martin Prosch Text
Benjamin Redeleit Foto
Nils Junker Foto

Themen

Die Urgewalt des Skógafoss

Am Morgen nach dem Midsommarfest starten wir von Basar. Unser Weg führt uns Richtung Atlantikküste. Heute sitze ich das erste mal am Steuer unseres Land Rovers. Es ist genial.

Der Waldwasserfall Skógafoss ist unser erstes Ziel. Er ist zweifelsohne ein Magnet für Touristen. Und ein beliebtes Motiv der Werbung. Seine Urgewaltigkeit ist es aber, die ihn beeindruckend macht. Und einmalig.

Die erfrischende Gischt sprüht wie seichter Regen vorbei am fallenden Wasser. Möwen kreisen entlang der Hänge. In unseren Köpfen ist nur noch „wow“.

Eine kleine Reise in die Zeit

Unweit des Skógafoss’ besuchen wir das Museum Skógafsafn. Es ist ein altes kleines Dorf vergangener Tage. Eines mit winzigen Häusern, einer Kirche und einem Schulgebäude. Geduckt gehen wir durch die moosbedeckten Häuser. Es riecht nach Holz. Es ist klamm. Und durch die alten Fenster zieht frische Luft in die malerischen Räume.

Im Schulgebäude entdeckt Benjamin ein Harmonium. Es ist eingestaubt. Und fragil. Benjamin spielt eine Melodie. Die Melodie ist improvisiert und schön. So schön, dass ich ihn bitte, sie gleich nochmal zu spielen.

Am Atlantik

Vom Museum aus fahren wir durch eine Steinwüste. Sie führt uns zu den Wellen des Atlantiks. Auf einer Anhöhe lassen wir den Land Rover stehen. Wir gehen zu dem Wrack eines Flugzeuges. Als ich davor stehe, drehe ich mich zu allen Seiten. Ich sehe die Berge. Ich sehe die Steinwüste. Ich sehe das Flugzeugwrack. Und ich sehe das Meer. Es zieht mich magisch an. Während Benjamin, Nils und Timo das Flugzeugwrack von allen Seiten fotografieren, tragen mich meine Füße zum Meer.

Der Strandsand ist pechschwarz. Die Wellen sind schneeweiß. Und die Sonne fällt gleißend auf das Wasser. Sie taucht den Horizont in ein klares Licht.

Benjamin, Nils und Timo kommen nach. Jetzt werfen wir mit Steinen von einer Klippe. Wir werfen Richtung Meer. Immer wieder Richtung Meer.

Einen Steinwurf entfernt liegen die Basaltsäulen. Wir sehen die Sonnenstrahlen. Wir sehen sie an die Felsen schmettern. Das Licht ist grell und die Sonne brennt. Die Felsen spenden uns Schatten. Hinter ihnen lugen wir immer wieder hervor, um die Sonne zu sehen.

Das perfekte Licht

Es ist ein perfekter Tag für die Fotografen Benjamin und Nils. Das Licht ist ihnen wohl gesonnen. Auch am Abend. Auf einer Anhöhe halten wir. Das Farbenspiel der Sonne lässt uns dort minutenlang verweilen. Die Sonne reißt den Himmel auf. An einigen Stellen schieben sich Wolken vor die goldgelben Strahlen. Die Landschaft leuchtet in prächtigen Farben. Schatten riesiger Felsen durchbrechen das Licht. Das muss Mystik sein.

Spät erreichen wir unser Camp, inmitten von Felsen und einem kleinen Bachlauf. In einer Felshöhle essen wir. Bei Kerzenlicht.

Mit dem Geländewagen in die Berge Islands

Heute treiben wir unseren Land Rover ans Limit. Zuerst frühstücken wir ausgiebig. Und nehmen ein erfrischendes Fußbad.

Direkt neben unserem Camp führt ein befahrbarer Pfad den Berg hinauf. Wir machen uns auf den Weg. Ich gehe erst einmal zu Fuß, um die vor uns liegende Strecke zu erkunden. Einige Passagen zwingen uns zu heftigen Manövern. Benjamin und Timo fahren abwechselnd. Nils und ich stehen auf der Rehling des Land Rovers. Mit dem Blick direkt den Abhang hinunter. Wir gelangen immer höher hinauf.

Dichter Schnee zwingt uns zwar zum Umkehren. Der Ausblick ist dafür unbezahlbar. Nils und ich genießen ihn von einem moosbedeckten Hang. Von hier aus wirkt unser Land Rover winzig. Winzig wie eine Ameise.

Wege durch die Schlucht

Vor einer Canyon-Landschaft stellen wir den Wagen ab. Wir teilen uns in zwei Gruppen. Benjamin und Timo gehen direkt am Fluss entlang. Nils und ich nehmen den Weg oberhalb der Schlucht über einen Gebirgspass. Von hier aus können wir Benjamin und Timo gut sehen. Sie ziehen ihre Schuhe und Strümpfe aus und waten durch den Fluss. Wie Störche heben sie ihre Beine immer wieder an, um aus dem eiskalten Wasser zu tauchen.

Am Ende der Schlucht führt uns ein schmaler Pass zu einer engen Klippe. Hier stürzen Wasserfälle hinab in den Fluss. Die Luft ist frisch und das Wasser schimmert türkis. In einem glasklaren türkis.

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Über die Autoren

Martin Prosch Webentwicklung

Martin ist als Webentwickler bei Redeleit und Junker tätig. Wenn ihr mehr über Martin und seine Arbeit bei Redeleit und Junker erfahren möchtet, nehmt gerne Kontakt mit uns auf und lernt unsere Agentur kennen!

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Benjamin Redeleit Geschäftsführung, Kreation + Strategie

Benjamin ist Geschäftsführer bei Redeleit und Junker mit Expertise in den Bereichen Kreation und Strategie. Wenn ihr mehr über Benjamin und seine Arbeit bei Redeleit und Junker erfahren möchten nehmt gerne Kontakt mit uns auf und lernt unsere Agentur kennen!

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Nils Junker Kreativ Direktion + stellv. Geschäftsführung

Nils ist Geschäftsführer + Kreativ Direktor bei Redeleit und Junker. Wenn ihr mehr über Nils und seine Arbeit bei Redeleit und Junker erfahren möchtet, nehmt gerne Kontakt mit uns auf und lernt unsere Agentur kennen!

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