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TYPO3 vs. WordPress – welches CMS ist das Richtige für unsere Website?

Vergleich Computer Website CMS WordPress oder TYPO3 Grafik WordPress vs. TYPO3

Ein Beitrag von

Lisa-Marie Kasten Online Marketing

Themen

Web

Was ist eigentlich ein CMS?

Bei einem sogenannten Content-Management System (CMS) handelt es sich um eine Internetseite, mit der die Anwender Webinhalte – wie beispielsweise Texte, Bilder oder Dokumente – auch ohne Programmierkenntnisse gemeinschaftlich über eine grafische Benutzeroberfläche erstellen, bearbeiten und veröffentlichen können.
Kurz gesagt: euer Buddy, wenn es um die Inhalte auf eurer Website geht!

CMS in Deutschland
Unterschiede zwischen TYPO3 und WordPress – CMS Vergleich
Welches CMS sollen wir nun wählen?

Wie immer gilt: wenn ihr Fragen habt, fragt!

moin@rundj.de

CMS Vergleich TYPO3 vs. WordPress

TYPO3 und WordPress zählen zu den meist genutzten CMS in Deutschland und gelten als Standardlösungen für den professionellen Betrieb von Webseiten. Beides sind Open Source Systeme – also kostenlos, quelloffen und mit stetiger Weiterentwicklung durch eine Community – und arbeiten mit angeschlossenen Datenbanken.
Das bedeutet, dass sämtliche Daten (Text, Bilder, Videos, etc.) in einer Datenbank hinterlegt sind und verwaltet werden können.
Es gibt zwar noch weitere CMS auf dem deutschsprachigen Markt, die Entscheidung fällt meistens jedoch zwischen den beiden genannten Systemen.

Unterschiede zwischen TYPO3 und WordPress – CMS Vergleich

Es gibt gewisse Unterschiede zwischen den beiden Systemen, die wir im Folgenden einmal auflisten werden. Für welches CMS ihr euch im Endeffekt entscheidet, bleibt natürlich euch überlassen! Wir hoffen jedoch, dass wir ein paar Entscheidungskriterien mit unserem CMS Vergleich liefern können:

Wie unterscheidet sich der Markt- und Nutzeranteil voneinander?

Ein wesentlicher Unterschied ist, dass WordPress mit Abstand (ca. 61%) den größten Marktanteil weltweit besitzt! TYPO3 hingegen verzeichnet nur einen Marktanteil von 1,2%, der auch noch im Vergleich zu 2010 um 3% gesunken ist.

Vergleicht man den Nutzungsanteil, sieht‘s ähnlich aus. WordPress liegt hier ebenfalls mit 35% vorne – TYPO3 hat lediglich 0,7% Nutzungsanteil inne.

Ob dieser Faktor ausschlaggebend für eure Entscheidung ist, bleibt euch überlassen. Ihr werdet in den folgenden Punkten jedoch merken, dass sich diese Entwicklung unterbewusst bemerkbar machen kann.

Wie sicher sind die beiden Systeme?

In einer Umfrage über die wichtigsten IT-Trends des Jahres 2018 wurde deutlich, dass das Thema IT-Sicherheit mit 67% das Wichtigste ist. Wie sieht es nun also beim Thema Sicherheit bei den beiden Systemen aus?

Zunächst ist einmal festzuhalten, dass beide CMS Systeme sicher sind und eine aktive Open-Source-Community sowie einen Support besitzen. Es werden regelmäßig Updates bereitgestellt, die zum einen Bugfixes als auch Sicherheitspatches beinhalten. Der verfügbare Support und bereitgestellte Updates richten sich bei TYPO3 nach der verwendeten Version. In der TYPO3 Roadmap kann eingesehen werden, welchen Support-Zyklus die jeweilige Version hat. Während TYPO3 jeweils in LTS-Versionen (LTS = Long Time Support) Support-Phasen anbietet, gibt es für WordPress einen fortlaufenden Support mit Updates unabhängig von der System-Version.

WordPress ist aufgrund des hohen Marktanteils aber auch attraktiver für Hacker-Angriffe.

Welches CMS ist in der Bedienung einfacher?

Einarbeiten kann man sich natürlich in beide Systeme und diese Frage ist in erster Linie individuell zu beantworten. WordPress kommt aus dem Blogger-Bereich und wird, was die Bedienbarkeit des Backends angeht, oft als nutzerfreundlicher und intuitiver empfunden. Es gibt unzählige Plugins und Themes auf die innerhalb von WordPress zugegriffen werden kann.

Innerhalb von TYPO3 sieht das schon etwas anders aus. Hier gibt es zwar auch einige Extensions (Extensions sind übrigens Plugins in WordPress-Sprache!). Eine falsche Einbindung einer Extension kann aber auch schnell zu einem Systemfehler führen, wodurch das CMS-Backend dann nicht mehr erreichbar ist. Der Nutzer muss auch zunächst ein Grundgerüst (Template) anlegen, bevor Inhalte direkt ausgegeben werden. Spätestens hier sind schon mehr Programmierkenntnisse nötig.

In beiden CMS lassen sich die Rechte der Backend-Nutzer, vom Redakteur bis Admin, einstellen. Die Rechtevergabe in TYPO3 ist etwas umfangreicher und individueller einstellbar. Das ist gerade bei Multisites mit vielen unterschiedlichen Mitwirkenden hilfreich.

Sowohl bei TYPO3 als auch bei WordPress empfehlen wir immer eine CMS-Schulung zum Relaunch, um sich mit den Funktionen vertraut zu machen.

Gibt es unterschiedliche Ansprüche?

TYPO3 besitzt, im Gegensatz zu WordPress, ein paar speziellere Voraussetzungen an das Hosting. Im konkreten Fall bedeutet das, dass die Möglichkeit gegeben werden sollte, auf dem Server mit Symlinks zu arbeiten. Dadurch können Updates nämlich über das Backup durchgeführt werden. Einen Überblick über die jeweiligen Ansprüche an das Hosting gibt es hier: WordPress und Typo3.

Hat der Programmierungsaufwand einen Einfluss?

Ohne hier in komplizierter Entwickler-Sprache auszuarten, beide Systeme nutzen unterschiedliche System-Sprachen. WordPress nutzt dabei eine allgemeingenutzte Sprache namens PHP. TYPO3 nutzt die eigenen System- bzw. Templatesprache typoscript und fluid.
Was daran nun bedeutsam ist, ist das für die Programmierung von TYPO3 Seiten spezielle Kenntnisse der Sprache nötig sind. WordPress ist durch die allgemeine Sprache einfacher zu programmieren und kann dadurch auch vergleichsweise günstiger werden.

Gibt es im Fall vom Multisites einen Sieger?

TYPO3 ist eine beliebte Wahl, wenn Multisites, also verschiedene Seiten mit unterschiedlichen Domains zentral verwaltet werden sollen. Alle Inhalte, wie Bilder, Texte etc. können von verschiedenen Akteuren verwaltet und einfach wiederverwendet werden. So können beispielsweise Events an einer Stelle im Backend gepflegt und dann jeweils nach Portal-Auswahl auf der jeweiligen Website ausgegeben werden. Das CMS TYPO3 hat daher einen Vorteil gegenüber WordPress bei Multisites, wenn also verschiedene Websites mit eigenen Domains betrieben werden sollen. Dies ist bei WordPress aktuell nur über Umwege mit Plugins möglich.

Für den Einsatz von mehrsprachigen Websites kann auf beide Systeme (TYPO3 & WordPress) zurückgegriffen werden. Ab einer höheren Anzahl von Sprachen empfiehlt sich die Verwendung von TYPO3, da hier aktuell noch eine angenehmere Übersicht gegeben ist (, aber auch das ist letztendlich Geschmackssache). Die Funktionalität von Sprachen ist aktuell noch nicht im WordPress Core integriert, wird aber in Kürze durch ein Update bereitgestellt, sodass dies dann nicht mehr über Plugins ergänzt werden muss.

Insgesamt hat TYPO3 aufgrund der Funktionalität der Multisites einen kleinen Vorteil gegenüber WordPress, bei den Sprachen bewegen sich die CMS aber durchaus auf Augenhöhe.

Beispiele für WordPress Websites und TYPO3 Websites

Beispielhaft wollen wir euch nun einige Websites zeigen, die wir designt haben und dann in WordPress oder TYPO3 entwickelt haben. Ist für euch ein Unterschied in der Bedienung der Website oder im Design erkennbar?

Wenn ihr bis hierhin Fragen habt meldet euch gerne bei uns per Telefon oder E-Mail.

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Welches CMS sollen wir nun wählen?

Beide Content-Management-Systeme haben natürlich ihre Vor- und Nachteile. Im CMS Vergleich wird deutlich, dass WordPress vor allem durch Kosteneinsparungen in der Entwicklung, durch die einfachere Bedienbarkeit des Backends und die Kategorisierung von Blog- und Newsartikeln punkten kann. TYPO3 eignet sich hingegen besser bei Multisites und Portallösungen, die zentral verwaltet werden sollen und bei mehrsprachigen Websites (mehr als zwei Sprachen). Außerdem punktet TYPO3 bei der individuellen Vergabe von Nutzerrechten.

Grundsätzlich empfehlen wir die Ziele der zukünftigen Website zu definieren, die Kriterien gegeneinander abzuwägen, um dann zu entscheiden, welches System sich besser für eure zukünftige Website eignet. Eine Musterlösung für alle Anwendungsbereiche gibt es nicht.

Bei Fragen unterstützen wir euch natürlich gern! Übrigens, diese Website haben wir mit WordPress umgesetzt. Wir arbeiten gerne mit beiden CMS TYPO3 und WordPress.

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Über die Autoren

Lisa-Marie Kasten Online Marketing

Lisa ist im Online Marketing bei Redeleit und Junker tätig mit Expertise in Suchmaschinenwerbung und Social Media. Wenn ihr mehr über Lisa und ihre Arbeit bei Redeleit und Junker erfahren möchtet, nehmt gerne Kontakt mit uns auf und lernt unsere Agentur kennen!

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